Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Fragen zur Operation einer Steißbeinfistel.

Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon Christian am Do 15. Jan 2009, 13:40

Habe auch eine Steißbeinfistel und einen Weg gesucht dem Gemetzel zu entgehen. Lasst euch nicht faustgroße Löcher schneiden. Schaut euch das mal an
http://www.vis.usz.ch/PatientenUndBesucher/Proktologie/Erkrankungen/Seiten/Steissbeinfistel.aspx
Die Schweizer haben eine neue Technik zur Entfernung der Fistel. Hierbei wird nicht wie in Deutschland großflächig das Gewebe entfernt, sondern es werden zwei kleine Öffnungen geschnitten und danach wird die Fistel gezogen. Ambulante OP 30-45 Min. Danach zu Hause 2-3 Wochen selbst nachbehandeln, d.h. die Wunde spülen. (Normalerweise wochenlange Nachbehandlung und alle 2-3 Tage zum Arzt). Arbeitsunfähigkeit sinkt auf 7 Tage. Die Wahrscheinlichkeit dass erneut Fisteln auftreten liegt auch noch 20% niedriger als bei der herkömmlichen Weise. Habe auch schon mit meiner Krankenkasse gesprochen, die natürlich gerne die OP im Ausland übernimmt, weil sie durch den kleineren Aufwand und die kürzere Nachbehandlung Kosten einsparen. Weiß allerdings nicht wie es bei gesetzlichen Krankenkassen ist, bin privat versichert.
Werde froh und erleichtert nach Zürich fahren und das Ding entfernen lassen.
Wünsche allen Betroffenen viel Glück und gute Heilung.
Gruß Christian
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Re: Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon Marco am Sa 17. Jan 2009, 09:53

Hallo Christian,
ersteinmal herzlich Willkommen im Forum. Die Operationsmethode klingt sehr interessant, und könnte wirklich eine absolute Alternative darstellen!!! Es wäre toll wenn du nach überstandener OP noch etwas über deine Erfahrungen damit Berichten könntest, um anderen ein wenig mehr Hoffnung zu geben ;) . Bis dahin drück ich dir erstmal die Daumen und wünsche dir viel Erfolg.

Gruß Marco
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Re: Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon Markus am Fr 27. Feb 2009, 13:44

Hallo Christian,

ist der Eingriff bei dir schon vorgenommen worden? Kannst du uns in diesem Falle kurz berichten.
Ich habe Im Februar 2008 eine Steißbeinfistel OP gehabt und habe jetzt gut ein Jahr später ein rezidiv. Bei mir wurde die Wunde veschlossen und ist jetzt wieder an der Naht aufgegangen und entzündet.
Mir wird geraten erneut operiert zu werden. Da ich von letztem Mal sehr traumatisiert bin hoffe ich, dass ich vielleicht diese Methode in Anspruch nehmen kann. Ich bin privat versichert für den Stationären Aufenthalt quasi durch eine Zusatzversicherung.

mfg
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Re: Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon ninah am Mo 27. Jul 2009, 19:32

Hallo zusammen

Ich war vor nicht ganz 2 Monaten in Zürich und bei mir wurde die neue Methode angewendet. Zuerst wollte ich es in einem anderen Spital machen lassen, die haben mir mitgeteilt, dass sie glauben es handle sich um einen Fuchsbau und deshalb müsse das Gewebe grossräumig entfernt werden, damit die Fistel nicht wiederkommt. Da ich dann Bilder im Internet gesehen habe und ich Angst bekam, begann ich mich umzuschauen. Ich kam dann auf die neue Methode, hatte im Uni Spital einen Termin und die Erklärten mir wie sie vorgehen werden. Sie haben 2 Löcher (grösse eines Fingerbeeren) geschnitten und dabei unterirdisch den Kanal ausgehölt. Die OP war unter Teilnarkose, dauerte ca. 45 min. und am gleichen Tag durfte ich wieder nachhause. Danach war ich nicht ganz 2 Wochen zuhause. Meine Mutter hat mir dabei den Verband gewechselt, es musste eine Gase in diesen unterirdischen Gang eingeführt werden, da sonst die Wunde zu schnell zuwachsen würde. Dies wurde dann 4 Tage gemacht, danach musste ich wieder zur Kontrolle. Der Gang war dann bereits zugewachsen und ich musste nur noch in eine Gase in eine offene Stelle einführen. Dies ca. weitere 7 Tage. Danach hatte ich gar nichts mehr in der Wunde. Nach 4 Wochen war ich wieder im Spital, der Arzt hat mir dann die Wunde wieder ein rechtes Stück aufgeschabt, er meinte, dass das Gewebe welches der Körper gebildet hat, kein richtiges Gewebe sei. Dann musste täglich mit einem Wattenstäbchen die Wunde gereizt werden, bis es begann zu bluten, dies sollte den Wachstum des Gewebes beschleunigen. Nach ca. 5 Tagen ging es plötzlich schnell, die Wunde war plötzlich fast ganz zu. Dann habe ich keinen Verband mehr gemacht sondern nur noch ausgespühlt. Als ich nun letzten Mittwoch beim Arzt war, sagte dieser die Heilung sei praktisch ganz abgeschlossen. Nun kann ich wieder Sport machen und mir geht es wieder super. Das ganze Dauerte also nicht mehr als 5 Wochen. Ich bin sehr zufrieden.
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Re: Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon vaio1488 am Mi 5. Aug 2009, 16:02

Hallo ninah,

bist du auch aus Deutschland, wenn ja wie hast du das mit der Krankenkassen gemacht? Und wer war dein ansprechpartner?

MFG Daniel
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Re: Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon BlödeFistel am Mo 31. Aug 2009, 12:24

Also ich meine mal gehört zu haben, dass es bei dieser Art Behandlung leicht sein kann, dass nicht alles an "krankem Gewebe" erwischt wird. Gerade bei einem "Fuchsbau" wie es bei mir war...
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Re: Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon ninah am Mo 26. Okt 2009, 19:33

Hallo Daniel

Ich bin von der Schweiz. Die Krankenkasse hat bei mir keine Probleme gemacht.

lg ninah
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Re: Achtung - Neue Operationstechnik in der Schweiz

Beitragvon michaela am Fr 11. Dez 2009, 13:24

Hat es schon jemand in Deutschland machen lassen, oder macht es jemand in Deutschland???
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