Schmerzarme und minimalst-Invasive Laser-Methode

Bilder von Steißbeinfisteln.

Schmerzarme und minimalst-Invasive Laser-Methode

Beitragvon fisteldi am Mi 3. Aug 2011, 14:04

Hallo,
wie im OP-Thread habe ich in Nürnberg in der Wallenstein Klinik meine Fistel mit der relativ unbekannten Laser-Methode entfernen lassen. Jetzt 8 tage nach meiner OP ist alles verheilt und ich habe den Schrecken nahezu überwunden. Ich muss sagen, dass in den vergangenen vier Wochen am schlimmsten die Schmerzen des ungeöffneten Abszesses waren, der sich Anfang Juli gebildet hatte, direkt gefolgt von der Infusionsnadel im Arm nach der OP. Daran könnt Ihr vielleicht erkennen, dass sich a) Schmerzen und b) Beeinträchtigung im Alltag insgesamt bei mir in Grenzen gehalten haben und im Nachhinein sage ich mir, dass damit auch ein möglicher Rezidiv schon sehr von seinem Schrecken verloren hat.
Ich bin kein Teilhaber der Klinik oder sonstwie an deren Mitarbeitern beteiligt, sondern bin einfach mega-zufrieden, und wünsche mir, dass diese Methode auch in anderen Häusern verbreitung finden könnte. Ich denke, dass es einige Ärzte gibt, die ebenfalls Venenleiden wie Krähenfüsse oder Krampfadern mit Lasern behandeln und wenn die Ärzte sich auf Steissbeinfisteln fortbilden würden, die Schlachterei endlich beendet werden könnte.
Mein Nachbar hatte Hühnerei-grosse Trombosen im Bein, die der Herr Dr. Koc fast narbenfrei hat beheben können, ohne die Adern zu ziehen. Der Bettnachbar ging nach drei Tagen leicht humpelnd wieder arbeiten und war sicher ein schwieriger Fall.

Nun gut, langer Rede, kurzer Sinn - hier kommen die Bilder. (in umgekehrter Reihenfolge)
1. Aufnahme Anfang Juli bevor ich zum Chirurg ging, um mir den akuten Abszess zu öffnen.
2. Aufnahme, nachdem der Abszess abgeheilt war und einen Tag vor der OP in Nürnberg.
3. Aufnahme einen Tag nach der OP. Herr Dr. koc hat vier Fisteleingänge gefunden und entfernt.
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PostOP-Tag1.JPG
3. Aufnahme einen Tag nach der OP. Herr Dr. koc hat vier Fisteleingänge gefunden und entfernt.
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PreOP-Tag-1.JPG
2. Aufnahme, nachdem der Abszess abgeheilt war und einen Tag vor der OP in Nürnberg.
PreOP-Tag-1.JPG (31.77 KiB) 4787-mal betrachtet
Anfang1.JPG
1. Aufnahme Anfang Juli bevor ich zum Chirurg ging, um mir den akuten Abszess zu öffnen.
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Re: Schmerzarme und minimalst-Invasive Laser-Methode

Beitragvon willis fistel am Do 4. Aug 2011, 23:18

Hallo Fisteldi!

Kannst Du mir was zu den Kosten in Nürnberg sagen? Ich weiss das es eine Privatkklinik ist das die gesetzl. Krankenkassen das nicht übernehmen. Ich bin leider gesetzl. versichert und werde die Kosten wohl cash bezahlen. Ich hoffe das meine ges. Krankenkasse zumindest die Kosten übernehmen, die für eine "normale" Op anfallen.

Würde mich freuen wenn Du mir hierzu was sagen kannst.

Gruß

willi
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Re: Schmerzarme und minimalst-Invasive Laser-Methode

Beitragvon fisteldi am Mo 15. Aug 2011, 10:56

Foto zweite Woche nach der OP
Ich kann nicht mehr genau sagen, wo die Fisteln waren.
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Hintern-Foto.JPG
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Re: Schmerzarme und minimalst-Invasive Laser-Methode

Beitragvon fisteldi am Mo 27. Feb 2012, 20:27

Sodele,

Nachdem nun schon einige gefragt hatten, wie es mir geht, kann ich nur sagen: Bestens!
Ich war eine Woche krank geschrieben (inkl. stationärem Aufenthalt) und ab der zweiten Woche keine Beschwerden. Die Mini-Wunden sind sehr schnell verheilt. Seit der dritten Woche habe ich die ganze Angelegenheit komplett abgehakt. Kein Gedanke daran tagsüber und beim Duschen ab und zu selbst etwas verwundert, dass ich selbst mit nem Spiegel nichs mehr sehe.
Für mich hat die ganze Fistel-Angelegenheit komplett ihren Schrecken verloren. Sollte ich je rezidiv werden, melde ich mich direkt bei Herrn Dr. Koc an. Nur schade, dass es nicht mehr Ärzte gibt, die das so machen. Wennich Chirurg wäre, würde ich mir das Verfahren genau ansehen. Das ist eine Gelddruckmaschine. :twisted:
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