Als 1. Ich arbeite fast ausschließlich im Sitzen und bin am Hinterteil sehr behart
Alles fing im September 2004 mit einem "Pickel" an. Dieser schmerzte sehr und die Diagnose lautete Steißbeinfistel. Siehe Bild 2004_09_15_CIMG1458.jpg
Ich wurde im Oktober 2004 das erste Mal unter Vollnarkose im KH Frankenberg/ Sa. operiert. Die Wunde wurde vernäht
Ca. 4 Wochen Später waren die Schmerzen so stark, dass ich wieder ins KH mußte. Wundflüssigkeit trat aus der Wunde durch die Näte heraus.
Ich bin dann im November 2004 wieder unter Vollnarkose operiert wurden. Diesmal ließ man die Wunde offen. Ich lag jedesmal ca. 7 Tage im KH.
Nach dem die Wunde offen gelassen wurde, mußte ich jeden Tag Sitzbäder nehmen oder die Wunde ausduschen.
Die Wunde heilte gut und war nach ca. 7-8 Wochen verschlossen. Mein Dr. schrieb mich aber trotzdem von November 2004 bis Mai 2005 krank !
Nach dem alles verheilt war, war ich nicht schmerzfrei. Ich hatte immer so einen komischen Druckschmerz, vorallem beim Sitzen auf harten Bänken oder Stühlen.
In der Zeit von 2005 - 2010 kam es immer wieder vor, dass ich beim A... abwischen Blut am Toilettenpapier hatte. Ich war in dieser Zeit öfters durch den Hausarzt krank geschrieben wurden, da die Narbe immer wieder gerötet war.
Im Oktober 2010 wurde ich im KH Frankenberg/ Sa. erneut unter Vollnarkose operiert, da mehrere Ärzte ein Rezidiv diagnostizierten.
Die Wunde wurde wieder vernäht, aber diesmal für 3 Tage eine Drenage gelegt.
Nach 7 Tagen konnte ich das KH wieder verlassen.
Vom Oktober bis März 2010 hatte ich immer starke Schmerzen beim Sitzen, wenn ich mich anlehnen wollte. Ich dachte mir, dass kann nicht normal sein.
Also ging ich gleich ins KH zum Oberarzt, welcher mich schon 3 mal operiert hatte. Er sagte, dass man die Narbe unter Vollnarkose glätten müßte.
Also machte ich für Ende März wieder einen Termin im KH Frankenberg/ Sa.
Doch am Dienstag, den 22. März war die Narbe blau, dick und tat sehr weh. Siehe Bild Nr. 00
Da ich im Bekanntenkreis eine Krankenschwester habe, welche im KH Mittweida im OP arbeitet und sie meinen Krankheitsverlauf kannte, rief ich diese am selben Tag an und schilderte die Beschwerden.
Aufgrund des Telefonates wurde ich am darauffolgenden Tag im KH Mittweida sofort operiert.
Im KH Mittweida werden solche Wunden immer offen gelassen.
Meine Wunde war ca. 7 cm lang, 3 cm breit und 3 cm tief.
Sie wurde im KH früh und abends neu verbunden. Zuerst mit NACL gespült danach murde eine Kompresse mit Lavanid Gel in die Wunde gelegt, so dass sie oben nicht zu wachsen kann.
Ich konnte das KH nach 4 Tagen wieder verlassen.
Die Schmerzen waren anfangs nur mit Schmerztropfen oder Tabletten auszuhalten.
Die Wunde heilte gut. 1 mal die Woche bin ich zum örtlichen Schirurgen gegangen, welcher sich für mich aber nicht viel Zeit lies. (Ja Wunde ist noch groß. Immer schön weiter verbinden)
Jeden Tag kam eine hübsche Krankenschwester vom DRK Frankenberg um meinen A.... neu zu verbinden.
Doch nach 3 Wochen stellte man zwischen der Wunde und dem A..... 2 neue Fistelausgänge fest. Diese waren so groß, dass man mit einem Wattestäbchen bequem drin rum boren konnte.
Also wurde ich wieder unter Vollnarkose im KH Mittweida operiert.
Diesmal war die Wund deutlich größer. 11cm * 4cm * 3cm . Siehe Bild Nr. 00
Nach 5 Tagen konnte ich das KH wieder verlassen.
Bis zum heutigen Tag heilt die Wunde sehr gut. Nach 4 Wochen ist sie nur noch 6-7 cm lang, 3 cm breit und ca. 2 cm tief. Sie Bild Nr. 00
Die Wunde wird täglich 1 mal durch eine Krankenschwester vom DRK gespühlt, gereinigt und mit Lavanid Wundgel verbunden.
So bis jetzt habe ich erstmal genug geschrieben, jetzt kommen die Bilder.
mfg
