Mein Name ist Thomas, ich bin 30 Jahre alt - und habe noch gut lachen: Denn noch habe ich die OP vor mir --> am 30.1. ist der OP-Termin. Doch langsam kommen mulmige Gefühle hoch
Das Besondere (?): Ich bin (und war schon immer) komplett beschwerdefrei. Die Fistel war eher ein Zufallsbefund. Entzündung und Eiterung hat es nie gegeben - und es gibt auch keine Druckschmerzhaftigkeit.
Trotzdem haben mir sowohl das Krankenhaus (Koloproktologie), als auch eine chirurgische Praxis (zweite Meinung) alternativlos zur OP geraten. Also nehme ich es mal so hin.
Andererseits fürchte ich, dass es mit Kanonen auf Spatzen geschossen sein könnte - denn genauso wie es in den letzten Jahren stets reizlos war könnte es ja theoretisch auch in den nächsten 5 oder 6 Jahren noch sein...
Stattdessen nehme ich jetzt einen ziemlichen Leidensweg über Monate in Kauf
Was mich auch gewundert hat: Sowohl die Praxis (ambulant), als auch das KH (1 Tag stationär) ziehen nur eine ganz klassische, konservative OP in Erwägung. Dabei habe ich gehört, dass der Wundverschluss durch Zunähen gerade bei solchen beschwerdefreien (nicht entzündeten, nicht eiternden) Fisteln ein gangbarer Weg wäre.
Das waren jetzt nur mal ein paar schlecht sortierte Gedanken zu meiner Situation. Auch wenn ich keine direkten Fragen los geworden bin würde ich mich freuen, trotzdem das ein oder andere Feedback zu bekommen
Beste Grüße - Thomas
