Hallo !
ich lese seit einer Woche (seit meiner Diagnose) hier eifrig mit und habe von Euch viele hilfreiche Infos bekommen. vielen Dank dafür ! Vor Allem Eure Beispiele und Erfahrungen haben mir sehr weitergeholfen und relativieren das, was mein Doc mir erzählt hat doch wesentlich. Für ihn kommt eigentlich nur eine komplette chirurgische Entfernung in Frage. Keine Alternativen ausser Warten. Keine Info über mögliche Verschlechterungen (Erweiterungen) der Fistel.
Nun trage ich mich mit dem Gedanken, meine "richtig" behandeln zu lassen. Dafür habe ich nun drei verschiedene Methoden herausgelesen:
1. Großflächige Operation
2. Pit-Picking
3. Laser-Behandlung
(4. Warten - nichts tun)
Nachdem bei Lösung 1 die Wahrscheinlichkeit der Wiederkehr recht gering zu sein scheint, ist die Nachversorgung nicht ganz ohne.
Könnt Ihr mir sagen, welche Unterschiedliche Vorraussetzungen es gibt, um Möglichkeit 2 oder 3 in Betracht zu ziehen ? Gibt es bestimmte Größen, die man nicht so behandeln kann?
Mein Werdegang ist nämlich folgender:
Ich bin 40 Jahre alt. und vor vier Wochen habe ich die Fistel erstmalig entdeckt. Als sie sich entzündete, bin ich zum Hausarzt, der mich direkt an den Chirurgen überwiesen hat. Mein Chirurg hat den Abszess erstmal eröffnet, und die Entzündung entfernt. Die Fistel scheint davon nicht betroffen zu sein, ich habe nur einen ca. 2cm langen Schnitt. Nachdem die Entzündung abgeheilt ist, will er alles entfernen.
Ich werde heute einen Termin bei der Wallensteinklinik ausmachen und evtl. auch einen in der Nähe wg. PitPicking. Vielleicht könnt Ihr mir ja sagen, auf was ich achten muss, da ich glaube, dass jeder Chirurg seine Methode für die Beste hält und dazu raten wird.
Bis bald !
F.
