Hallo ihr Lieben,
hoffe es geht allen den Umständen entsprechen!
Ich schreib heute mal über ein Thema das weniger mit der physischen Seite sonder eher mit der psychischen Seite der Steißbeinfistel zu tun hat.
Es ist jetzt 11 Tage her das mein Freund Operiert wurde und meiner meinung nach verheilt die wunde ganz gut. Die wundränder und das innere
sah am ersten Tag nach der Operation ziemlich zerklüftet aus und hat sich jetzt schon langsam gestrafft und wirkt aufjedenfall nicht mehr so "zerfleddert".
Auch sonst macht mein Schatz einen ziemlich gutes Eindurck, die Schmerzen kommen vorallem zur Nacht, die Wunde nässt/blutet nach wie vor! Und riecht teilweise sehr salzig (mein freund meinte mal wie Chips/knabberzeug). Momentan muss er alle ein bis zwei Tage ins Krankenhaus wo aber nur ein Verbandswechsel vorgenommen wird.
Ist es eigentlich so richtig das, der Verband nur einmal am Tag, bzw manchmal nur alle zwei Tage gewechselt wird? War das bei euch auch so oder öfter?
Heute hat der Arzt dann gemeint die Wunde wäre voller "schmodder" (wortwörtlich) und er möge doch mal bitte anfangen vor dem Verbandswechsel die Wunde einmal aus zu duschen! (Hab ich hier im Forum ja schon gelesen, vom Arzt verordnet wurde es heute aber zum ersten mal!!!)
Was ich momentan eher anstrengend finde ist das mein Liebster wieder ziemlich melancholisch wird... er leidet teilweise unter extremen Stimmungsschwankungen! Ich bin mir ja bewust das er ein riesen Loch am Rücken/Steiß hat dennoch ist es irgendwie schwierig... Sind bei euch auch solche schwankungen aufgetreten und wenn ja wie seid ihr und eure Familienmitglieder damit umgegangen?
Es gibt allerdings noch eine andere Sache die mich bedrückt... am 26.06.2010 feiere ich meinen Abiball... allerdings in Hamburg... meint ihr 19 Tage nach der Operation ist mein Freund reise fähig? Er traut sich nicht so recht den Arzt zu fragen... Was meint ihr?
LG Nicole
