Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon Toast am Di 7. Sep 2010, 13:41

Nein, die Oxycodons waren sehr klein, braun und hatten so eine Hantelform. Ist wohl ein recht starkes Schmerzmittel und ich bekam morgens wie auch abends eine. Ich konnte leider kein Bild davon finden - die Tablette abends habe ich dann halt mit dem Abendessen gekriegt und nicht in die Schachtel gelegt bekommen und da die noch eingepackt war konnte ich halt sehen, dass hinten Oxycodon draufstand und ich glaube von Hexal war...

Wenn du Schmerzen hast einfach mal die Schwester drauf ansprechen - der junge Mann der wegen der Nasen-OP einen Tag da war hatte nach der OP wohl auch Schmerzen und hat auf Nachfrage wenn ich's richtig mitbekommen habe dann auch eine Oxycodon bekommen. Schien ihm danach auch besser zu gehen, wobei die Wirkung wohl erst nach einer Weile einsetzte...
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon bladerunner am Di 7. Sep 2010, 14:11

Ich Laufe gerade ein wenig durchs Zimmer. Klappt bis auf die Schmerzen beim hinsetzen bzw aufstehen auch relativ gut. Ca 40ml Blut in der Drainage Tüte, ka ob das normal ist oder nicht. Mit dem oxycodonuss ich mal sehen, will eigentlich so wenig wie möglich Medikamente nehmen.
Morgen dann verbandswechsel, da fürchte ich schon vor...
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon Toast am Di 7. Sep 2010, 15:07

Joah, das mit den 40ml kommt gut hin - war bei mir ähnlich. Beim Verbandswechsel kannst du ja einfach mal testen, ob die Gegend wo der Klebestreifen des Pflasters sitzt druckempfindlich oder so ist. Wenn nicht sollte da auch beim Wechsel nix passieren - ist ja einfach nur ein Pflaster das die Naht abdeckt und keine Tamponage die gewechselt werden muss oder sowas. Da die Pflaster die die verwenden auch so einen "gelöcherten" Kleberand haben gehen die ziemlich leicht wieder ab. Bei mir hat das dann tatsächlich nur ziemlich stark gekitzelt weil die Haut wohl von Rasur, Desinfektion & Co ein wenig empfindlich war... :D
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon bladerunner am Di 7. Sep 2010, 16:01

Habe mehrere Pflaster. Die stellen tun halt schon relativ stark weh, gerade wenn man sie belastet. Im oberen Teil ists etwas schlimmer
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon bladerunner am Fr 10. Sep 2010, 19:45

Hi Toast,

bin mittlerweile wieder zuhaus (seit gestern mittag) und frage mich gerade, ob ich das auf halb 8 hängende Pflaster heute vielleicht wechseln sollte? Die Ärzte bzw. Schwestern haben es am Mittwoch gewechselt gehabt.
Bin mir auch unsicher, ob man an die Wunde schon Wasser dranlassen darf beim duschen o.ä, gestern hab ichs soweit wie möglich vermieden und hab mit Pflaster geduscht.
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon Tinchen060 am Fr 10. Sep 2010, 19:51

Hallo zusammen,
ich (22, weibl) wurde am Montag in Lübeck mit der Methode nach Karydakis operiert (Vollnarkose, Krankenhaus von Montag bis Donnerstag) Mich wundert, dass ihr sofort nach der OP sitzen durftet.. ich habe 3 Wochen lang strikte Bettruhe (nur zur Toilette und nur sehr wenig rumlaufen, möglichst viel im Bett bleiben), darf nur auf der Seite und auf dem Bauch liegen, Sitzen und Rückenlage strengstens verboten.
Die Konsequenz war, dass ich kurz nach der Entlassung (obwohl ich nen Liter Wasser getrunken hatte) an der Bushaltestelle zusammengebrochen bin, weil mein Kreislauf nen Abflug gemacht hat (zum Glück hat ne Freundin die dabei war, mich aufgefangen), und 4 Stunden in der Notaufnahme der Uniklinik verbracht habe. Von dort aus durfte ich dann nicht mit dem Bus weiter, sondern habe einen Krankentransport nach Hause plus Fragmin und Thrombosestrümpfe gesponsort bekommen.

Hab noch mal ne Frage an euch, ist es normal, dass die Schmerzen zunehmen? Am 1. Tag nach der OP brauchte ich nix, auch die Gänge zur Toilette waren kaum schmerzhaft. Am 2. Tag hat mein Arzt mir 3x niedrig dosiert Novalgin gegeben (sollte ich- brauchte sie aber egtl nicht).
Das Rumlaufen war bis gestern nie wirklich schmerzhaft. Mittlerweile ist jedes Aufstehen und zur Toilette gehen verdammt schmerzhaft. Ist das normal?

Liebe grüße

@bladerunner: Mein Arzt hat gesagt, ich darf duschen- ich mach das Pflaster vorher immer ab und tu danach ein neues drauf, das Teil schützt ja auch nicht davor, dass die Naht nass wird. Nur Baden darf man nicht, da sonst die Naht aufweicht.
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon bladerunner am Fr 10. Sep 2010, 20:12

Hi Tinchen,

hm.. also ich laufe eigentlich die letzten Tage schon ziemlich viel rum bzw sitze am PC. In Gelsenkirchen soll man den ersten Tag ja auch nur auf dem Rücken liegen damit die Wunde stabilisiert wird.
Am 2. Tag sollte ich dann aufstehen, damit der Kreislauf nicht zuviele Probleme bekommt später. Habe ich auch erst gemacht, dann wurd mir schwindelig und ich hab mich wieder hingelegt, habe die "Laufphasen" dann langsam gesteigert und ab ~Dienstag Nachmittag stand ich fast den ganzen Tag rum (schon weil Sitzen weh tat, trotz der 15 Tabletten am Tag :D).
Jetzt bin ich eben wieder zuhaus und laufe recht viel rum, auch Treppen und so (gezwungenermaßen, geht aber eigentlich ganz gut, halte mir dabei eine Hand aufs Pflaster damit nicht zuviel Bewegung reinkommt).

Die Schmerzen nehmen bei mir eigentlich täglich ein wenig ab, mittlerweile stirbt man auch nicht mehr fast wenn man aufsteht wenn man länger gesessen hat :D. Das war die ersten Tage richtig übel und da musste man schon gut ausatmen dabei ;)
Aber wenn ich lese, dass "Toast" seit der OP praktisch keine Schmerzen hatte denke ich, dass es einfach bei jedem ein wenig anders ist.

Nimmst du denn noch Schmerztabletten oder ähnliches und hast du Montag-Donnerstag Antibiotika bekommen?

Bzgl. des Pflasters: Habe gestern so geduscht dass kein Wasser in Pflasternähe kam, daher die Frage ob ichs heut abmachen und "richtig" duschen sollte. Traue mich aber glaube ich auch nicht, die Naht hinterher trocken zu tupfen...
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon Tinchen060 am Fr 10. Sep 2010, 20:22

hm ja, aufstehen darf ich ja auch, aber nur wenn es wirklich not tut (nur innerhalb der wohnung wie gesagt). das mit der bettruhe halte ich schon für sinnvoll, da sich beim rumlaufen die naht stark bewegt und beim sitzen nen extremen zug zur seite bekommt.
antibiotika hab ich nicht bekommen. an schmerzmitteln hab ich heute mal ne novalgin genommen, die hab ich eh hier, weil ich sie von zeit zu zeit brauche (andere krankheit). hat aber gegen die schmerzen beim rumlaufen nix gebracht, die sind zu dolle, und im liegen tut es eh kaum weh.

ich warte glaub ich einfach mal ab, hoffe dass ich kein fieber krieg und halte bis zur nachkontrolle am mittwoch durch.

habe die naht auch nicht trocken getupft, einfach ein paar minuten so trocknen lassen und danach neu verbunden.
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon bladerunner am Fr 10. Sep 2010, 20:25

Hm, klingt schon irgendwie seltsam das ganze. Finde die Bewegung in der Naht eigentlich recht sinnvoll, muss sich ja alles ein wenig "hin ziehen" damits am Ende alles richtig sitzt und nicht die ganze Zeit Spannung auf der Narbe ist weil sie nie gedehnt wurde.
Schmerzen beim laufen hab ich fast keine, solange man es nicht eilig hat und ein wenig "schief" geht.

Wann sollen denn bei dir die Fäden gezogen werden? Auch am 10. Tag?
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Re: Erfahrungsbericht: OP nach Karydakis

Beitragvon Tinchen060 am Fr 10. Sep 2010, 20:37

naja die gefahr ist halt,dass die naht kaputt geht durch den starken zug nach außen beim sitzen. am anfang ist ja noch nix zusammengewachsen. deswegen die bettruhe. die wunde ist ja 5 cm tief und bei der OP wird das ganze gewebe auf eine seite gezogen, um den defekt zu verschließen. das muss sich mit der zeit von selbst so vermehren und die wunde zu gut zusammenheilen, dass die narbe später nicht unter zug steht. das geht dann also von selber.
das wird schon seine richtigkeit haben, der chirurg hat hier einen sehr guten ruf.

im moment könnte ich auch nicht rumlaufen oder sitzen, da würde ich echt sterben vor schmerzen, obwohl ich, was das angeht, echt zäh bin.

ich muss am mittwoch wieder zum chirurgen, zur kontrolle und wahrscheinlich fäden ziehen.
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