Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

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Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon Steve am Fr 26. Mär 2010, 21:37

Hallo zusammen!
Ich habe öfters gelesen dass sich "niemand die Mühe macht" den Krankheitsverlauf darzustellen.
Und wenn - dann sind es zusammenhangslose oder ungegliederte Texte (nichts für ungut).
Ich möchte hier mal eine Art Tagebuch zu meinem Fistelproblem führen, das mithilfe der Pit Picking Methode (Mehr dazu siehe meinen beitrag im Operationsforum) gelöst wurde. Vorab will Ich mich bei den Betreibern und Benutzern der Seite, sowie Dr. Iesalnieks bedanken (naja, vorerst xD) ^^

Zu meiner Person.
Ich bin ein ER, fast 22 Jahre jung, arbeite täglich 8 Stunden, davon ausgewogen Sitz-und Lauf/Steharbeit und habe 2 Fahrten á 45 Minuten täglich.
Ich bin ca. 1,78m klein und hab gute 100 Kilo (jaja, alles Muskeln :P). Vielleicht ein paar Muskeln mehr als andere, aber das meiste ist jedoch Fett und Wasser *hust*.
Da Problem: die Pit-Picking Methode lässt sich bei Übergewichtigen Personen nur bedingt anwenden. Es gilt: Je früher desto besser!!!

Zum Tagebuch


Tag 1 - Der "Trit in den Hintern"
Es ist Samstag. Ein ganz normaler Samstag. Ich habe an meinem Wagen geschraubt, Essen gekocht, meinen Sohn unterhalten und sonst was.
Als Ich abends langsam zur Ruhe kam - der Schmerz. Es fing langsam an oben am Steißbein wehzutun. Nichts dabei gedacht, man sitzt halt mal ungelegen und muss das dann kurze zeit ausbaden.
Von wegen. Wurde im verlauf des Abends immer schlimmer. Aber was solls, morgen wirds besser. Gute Nacht alle zusammen. zZZzzzzZZZZZzz

Tag 2 - Einmal Schmerzen, und ne Extraportion Druck zum mitnehmen!
Der Sonntag beginnt um ca. 11 Uhr. Zunächst keine Schmerzen.
Der Gang zum Klo, kein Problem. Der Gang in die Küche, ein Kinderpsiel. Der Versuch sich auf den Barhocker zu setzen... FAIL.
Der Schmerz war wieder da. Merke: Vorsichtig hinsetzen, tuts nicht weh. Nach der ersten Zigarette, wieder ins Bad.
Ich hab mich dran erinnert mal ähnliche Schmerzen gehabt zu haben, also habe Ich dasselbe versucht wie damals.
Zunächst erstmal rumgetastet und gefühlt. Kein Pickel, keine Schwellung, nix. Etwas gedrückt, tats weh, jedoch keine echte Materie.
Naja was solls, solange Ich mich nicht wie ein Affe auf den Hintern fallen lasse, gehts ja wie immer.
Zuletzt geändert von Steve am Fr 26. Mär 2010, 21:44, insgesamt 2-mal geändert.
Steve
 
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon Steve am Fr 26. Mär 2010, 22:38

NACHTRAG:
Hier meine Pit-Picking Infos!


Tag 3 - An die Schippe - Cheffe Urlaub, Firma Stress!
Montag, mitten in der Nacht. Jungfräuliche 6:21 Uhr, PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP...
Ab zur Arbeit. Keine Schmerzen. Bis Ich mich ins Auto gesetzt hab. Die ganze Fahrt ein unangenehmer Druck und Schmerz, der mich nicht vernünftig sitzen lässt.
Auf der Arbeit angekommn, hat das rumsitzen wie ein Affe auf dem Schleifstein zu Rückenschmerzen geführt. Genau das was ein Teilzeit-Büro-Hengst braucht.
Gottseidank sind die Stühle halbwegs OK. Der Tag verlief ganz gut, zwischendurch die ein oder andere Schmerzattacke. 17 Uhr - Endlich Feierabend.
Die Rückfahrt verlief ähnlich besch.... eiden. Was gegessen, nur auf nem Kissen gesessen, ab ins Bett.


Tag 4 - Houston, wir haben ein Problem
Dienstag hat etwas eher begonnen. Um kurz nach 5 wurde Ich wach. Aus irgendeinem Grund, habe ich geschwitzt wie Sau. Ich habe geduscht, und mir nochmal das Steißbein abgetastet. Es war leicht geschwollen, und tat schon bei der kleinsten druckhaltigen Berührung weh. Etwas mehr Druck und es hat genässt.
Saubergemacht, angezogen ab zur Arbeit. Gleiche Prozedur im Auto. Gleiche Prozedur auf der Arbeit. Gleiche prozedur zu Hause. Keine Großartigen Veränderungen.
Etwas später jedoch, tat es immer mehr weh. Zumal Ich lange Zeit am PC saß und gegooglet habe was das sein könnte. Ich bin dann hier gelandet und hab mir das Massaker angeschaut. Ich dachte mir, nein, sowas hast nict... dafürist das viel zu klein um dir sone Mandarine ausm Hintern schneiden zu lassen.
Schnell habe Ich gemerkt... NÖÖÖÖT. Stimmt nicht. Nochmal weitergesucht. Das Forum durchsucht. Mittlerwile habe Ich auf meinem Sessel eher gehockt als gesessen.
Ich fand heraus, dass man das auf mehrere Arten behandeln lassen kann und - vorallem - MUSS. Mein bester Freund Google hat mir alle Infos ohne zu mucken rausgegeben. Welcher Arzt, welches KH, Telefonnummer, etc. Morgen ruf Ich da, ich schwör!


Tag 5 - Judgement Day
Mittwoch. Eine Kurze Nacht. Sehr schmerzahft, da Rückenlage nicht möglich war, und Seitenlage nur in bestimmten Winkeln erträglich zu seien schien.
Ich hab mich erstmal zur Arbeit geschleppt (hab den einzigsten Schlüssel...). Habe dann zwischendurch den Doc angerufen, der leider gerade OP hatte. Mir wurde versprochen er rufe zurück. Der Arbeitstag war grausam. Nicht sitzen (Schlecht, wenn man einen PC bedienen der auf Sitzpose abgestimmt ist). Nicht vernünftig laufen (Mies, wenn man Aufträge ins Lager geben, Kunden betreuen, und draußen rauchen muss). Stehen, naja. nicht lange, aber geht. Nachdem der Schmerz langsam chronisch wurde, und mir die "Stock im Arsch-Witze" auf die Nüsse gingen, hab Ich mich abgemeldet und bin abgehauen. 5 Minuten von der Haustür entfernt - Handy. Uneralubterweise bin Ich während der Fahrt rangegangen, war ja wichtig - dachte Ich. Und das war es. Der Doc war dran.
Ich habe Ihm das Problem geschildert. Direkt wusste er bescheid, wollte mir die Angst nehmen und hat mich zu Ihm gebeten. Einfach vorbeikommen. gesagt, getan.
Eine Stunde später saß ich in der Ambulanz. AUA. Ergonomisch korrekte Stühle? Wirbelsäulenschonend? PF! Interessiert meinen Hintern nicht. Eine Stunde qualvolles sitzen und rumstehen. Dann war Ich endlich dran. Verständlich, natürlich gehen Notfälle vor, ist OK :)

Das Gespräch war sehr aufschlussreich. Er hat mir haargenau erklärt was es damit aufsich hat. WAS? WO? WARUM? WIE? WESHALB? BLAAAAAA. Er sagte es ist gut, dass es "Erst" 5 Tage her ist, da der Abszess noch nicht die Ausmaße hat wie in Schweren Fällen, und die Fisteln noch nicht sonderlich tief sind. Dann sprach er von der OP. Sogar mit Zeichnung xD Mehr dazu findet Ihr HIER (click). Dann wurde kurz alles vorbereitet, und Ich musste blank ziehen und mich auf die Pritsche legen. Er hat geschaut, gedrückt, geurteilt: 2 Fisteln, Abszess rechtslagig. Jawoll Sir. Legen wir los.
Die OP war ein Witz. Die Spritze tat etwas weh, und das "Po-Auseinander-Halte-Pflaster" abreißen tat auch weh. Mein Tip: killt vorher jedes noch so kleine Häärchen... naja. Die Betäubung wirkte sofort. Er fragte ob Ich das merke, oder das merke... nein. OK, der Abzess ist schon weg. Wie bitte? Und schon hat man den Eiter laufen gespührt. Nun kommen die Fisteln, sagte er. 2 Stück waren es. Ein paar kleine Schnitte die Ich nicht mitbekommen habe, etwas Blut und dann ein komisches Gefühl. Kein Schmerz, sondern ein leichter Druck. Und das Gefühl jemand streichelt deinen Knochen (doof, aber wenn Ihr das machen lasst, wisst Ihr sofort was Ich meine!). Kurz verbunden, fertig.
Das Nachwort beinhaltete nichts außergewöhnliches. KEINE Nachkontrolle, KEINE Einschränkung (naja, außer Sport etc.), KEINE besondere Pflege. Ich soll nur den Druckstreifen (gegen verbluten) beim Duschen darausziehen, weils sonst wehtut.. Täglich duschen (normal, keine Hemmung oder Pingeleichkeit). Verband wechseln (1x täglich, oder wenn es suppt oder blutet auch öfter). Und aufpassen dass ich mir die Klamotten nich versau. OK. Noch kurz disktutiert dass an der Pit Picking Methode nichts dran ist, die gibts seit den 80ern, aber ist den meisten Chriurgen wohl einfach zu unspektakulär.

Dann bin Ich schmerzfrei mit tauben Hinterteil ins Auto und ab nach Hause. Ich war sowas von foh das hiner mich gebracht habe :) Und da war nichts dabei.
Als das Betäubungsmittel nachgelassen hat, tats dann mehr weh als vorher. Aber OK. Ist halt ne Wunde.


Tag 6 - .... ICH BIN AM ARSCH, Im wahrsten Sinne ....
Tag 1 nach der OP.
Ich wurde die Nacht 2 mal geweckt von meiner Freundin. Ich habe gestöhnt und das Gesicht verzogen im Schlaf. Ich hatte solche Schmerzen. 2x 500er Paracetamol und ne Baldrian, Gute Nacht. Ich bin dann gegen 10 Uhr aufgewacht und dachte Ich muss sterben. Ich hab 5 Minuten zum aufstehen gebraucht, bin dann langsam ins Bad geschlendert und hab direkt wieder umgedreht als ich das Klo gesehen hab. Das wird nix, Homeboy. Hab dann erstmal eine geraucht. Und noch eine. Mein Sohn (7 Monate) hat geheult. Ich habs Fläschchen fertig gemacht, bin zu Ihm und hab aus dem Bett geholt. Normalerweise lachen wir erstmal ne Runde (Er ist sooo niedlich :) ) Doch als Ich ihn oben hatte (er hat sich kaputtgelacht), schnell zum Wickeltisch, Kind hingelegt, Gesicht vor Schmerz verzogen. Ein stechender Schmerz... Glaubts mir oder nicht, er hat aufgehört zu lachen und meinen Finger gestreichelt. Ich hab dann meine Freundin wachgemacht. Es ging garnicht.
Ich habe dem Doc eine Mail geschrieben ob das normal ist. Kurz darauf ein Anruf, Er. Ich solle doch den Streifen aus der Wunde entfernen.

Ich bin dann in die Dusche... Mit verband. Geblutet wie sau. Hab dann schnell festgestellt, dass das Blut vom Verband kam. Als der weg war, reinstes Wasser. 1A, Wunde ist schon zu. Moment... SCHEIßE! Der Druckverbandstreifen ist da drin.... OK. Erstmal ordentlich wasser drauf. Langsam rausgezogen. Es nahm kein Ende. Jeder cm ein Schmerz... Wie im Buche. Das Ding ist auch knapp 1m lang... Super. Naja, hatte es draußen, kein Blut. Ich bin eigentlich abgehärtet, aber es tat dermaßen weh, dass mir schwindelig wurde. Aber alles halb so wild. MEIN TIPP: entfernt das Ding so nach 6-8 Stunden, sonst ist es schon zu trocken und tut weh beim rausziehen. Langsam aus der Dusche, abgetrocknet so gut es ging, aufs Bett. Freundin hat nachgeschaut. Wunde ist zu, nässt nicht, sauber. Klasse, neuer Verband drauf, eingepennt. Stunde später wieder wach. nahezu schmerzfrei! So ein Glück. Ich konnte mich langsam setzen, seitlich liegen, Rückenlage lieber noch nicht.
So ist der tag dann verstrichen.


Tag 7 - "Wärste jetzt im Knast in der Dusche..."
Tag 2 nach der OP.
Die Nacht durchgeschlafen. Hui :) Keine Rückenschmerzen da Ich liegen konnte wie Ich wollte. Mir gings gut. Ich bin in der City gewesen, war bei diversen Terminen, habe Getränke in den 1. Stock geschleppt und viel gesessen. Ich hab auch 2 Std. am Herd gestanden. Alles kein Thema. Nur das Autofahren tut noch etwas weh, und wenn Ich zu gerade sitze. Die Wunde ist zu, kein Suppen, keine Blut. Verbandwechsel ist easy. alter ab, Mulbinde leicht rollen, ind die Falte legen, ankleben, fertig. Dann Hose drüber und eine Art Damenbinde rein - nur für alle Fälle - der Doc sagte schließlich ich soll auf meine Klamotten aufpassen!
Der Tag ist toll. Mein Sohn kann seit heute krabbeln :) Sehr Zielgenau, nur etwas unbeholfen. Sieht z.T. noch aus wie eine Raupe xD Niedlich :)
Ich kann Ihm dabei helfen, ohne Probleme auf dem Boden rumkriechen und sowas halt. Ich werd zwar von meiner Freundin verarscht (2 Arschlöcher, hahahaha), aber wir brauchen das manchmal :P
Naja, jetzt sitze ich hier und schreibe für euch meine Erfahungen - mein Fisteltagebuch.
Ich hoffe es hilft einigen und nimmt euch die Angst. Ich kann euch nur nahelegen, LASST ES SO FRÜH WIE MÖGLICH MACHEN!
Googlet, telefoniert, was auch immer. Fragt nach "Pit-Picking". Es ist genial. Abi, Studium, leichte Arbeit, werdennicht drunter leiden. Schiebt es nicht auf. Lieber 1-2 tage außer Gefecht als wochenlang unkonzentriert vor Schmerzen.
ich werde jeden Tag weiterschreiben.
Steve
 
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon Steve am So 28. Mär 2010, 15:00

Tag 8 - Langsam kehrt Ruhe ein
Tag 3 nach der OP.
Beschwerdeloses Schlafen, ebenso das Aufstehen.
Nurnoch sehr geringe Schmerzen, auch nur wenn die Stelle beansprucht wird und sich spannt (während des hinsetzens zB.).
Im Verband ist nicht viel Wundsekret. Es riecht nich eitrig, kein Blut drin. Lt. Freundin sieht die Wunde auch gut aus.
Autofahren macht immernoch etwas zu schaffen ^^ Auch lange sitzen ist nicht so angenehm.
Aber im großen und ganzen... Weniger schmerzhaft als Fisteln + Abszess.

Achja... Wenn Ihr geduscht hab, trocken gemacht habt, neuen Verband drauf usw... lasst es langsam angehen.
Die Wunde ist weich und gespannt. Setzt Ihr euch zu hastig hin o.Ä., dann ist es schnell passiert und die Wunde geht auf.
Also ruhig, bis dieses "Spanngefühl" weg ist.
(Durfte das als Grundschüler mit einem kleinen Loch im Rücken am eigenen Leib erfahren. Die Narbe sieht aus wie Klacks Klebstoff auf dem Rücken...)


Tag 9 - Wenn es juckt, heilt es!
Tag 4 nach der OP.
Wunde wird immer besser.
Wundsekret im Verband wird immer weniger. Die Wunde wird immer fester.
Aber es fängt langsam an zu jucken ^^' Kennt ihr bestimmt von jeder anderen Wunde die langsam zugeht...
Aber von Mutti wissen wir, was juckt das heilt auch! ;)
Das sitzen ist immernoch etwas unangenehm, aber das gibt sich denke Ich.
Ich kann nun wirklich Problemlos auf dem Rücken liegen oder auf der Seite. Laufen ist garkein Problem.
Autofahren weiterhin die Hölle ^^ Genauso anglehnt irgendwo sitzen. Muss mich immernoch leicht vorbeugen, nicht gerade Rückenfreundlich.
Das kann aber auch mit meinem Gewicht zusammenhängen, wer weiß ^^
Steve
 
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon Steve am Mo 5. Apr 2010, 00:15

Tag 10 - 16 - Alles normalisiert sich
Tag 5 bis Heute, Tag 11 nach der OP
Ich hätte schon eher geschrieben, aber es ist nicht sonderlich viel passiert.
Nach einer kompletten Woche, dann mal wieder ein kleiner Bericht.

Alles geht langsam wieder seinen geregelten Weg.
Die Fistelwunden suppen immer noch leicht. Ich habe keine Schmerzen mehr von der OP oder der Ursache.
Lediglich wenn ich mich wirklich blöd bewege oder komisch hinsetze. Die Wunde vom Abszess ist zu, schön verfleischt.
Die einzigen Schmerzen hab ich teilweise durch die Pflaster, die bei Spannung etwas ziepen ^^
Ich hab in dieser Woche zu Hause einen Kleiderschrank aufgebaut, zu zweit ein Schaltgetriebe aus einem Peugeot 106 ausgebaut udn wieder eingebaut (und das hinten auf dem Hof, ohne Hebebühne o.Ä.), und bei meinem Wagen die Winterräder gegen Sommerräder getauscht.
Soviel zur Bewegungsfreiheit :)
Auf Sport wie Radfahren, Joggen oder Rudern (alles was den bereich strapaziert) würde ich dennoch verzichten, und tue es auch weiterhin.

Nun sind 11 Tage vergangen. Bleiben noch ca. 2 Wochen bis man mit großer Wahrscheinlichkeit sagen kann, ob Heilung oder Rezidiv eingetroffen sind.
Ich melde mich die Tage wieder :)
Steve
 
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon Steve am Mo 12. Apr 2010, 13:11

Tag 18 - 24 - Riecht nach Heilung
Tag 17-24 nach der OP

Die OP ist jetzt fast 4 Wochen her.
Es suppt nicht mehr und Ich habe keinerlei Schmerzen mehr.
Einen Verband trage Ich seit Donnerstag nicht mehr.
Man sieht "von außen" nichts an Narben.
Ist eine kleine Narbe geworden, die aber sehr glatt ist.

So. Ich kann mich nurnochmal bei Dr. Iesalnieks und dem Forum bedanken :)
Es sieht verdammt danach aus als wäre ich einer von 80% bei denen die Methode geklappt hat.
Bleibt nur zu hoffen dass sich erstmal keine abgebrochenen Häärchen mehr in den Hintern Bohren ;)

PIT-PICKING RULEZ!
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon oliverhh am Do 6. Mai 2010, 15:27

kurze Frage, wo kann man sich näher über Pit Picking informieren, bzw. ich komme es aus Hamburg gibt es einen Arzt in der Nähe der das anbietet ?
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon bladerunner am Di 27. Jul 2010, 01:10

Habe heute auch Pit-Picking vornehmen lassen (2 Fisteln, 1 "Knubbel", nicht entzündet, wenig Schmerz).

Also erstmal: Die Spritzen haben schon höllisch weh getan, aber die Schmerzen die man beim Entfernen des "Streifens" durchmachen muss sind nocheinmal 10 Nummern härter. Das erste mal im Leben, dass mir schwarz vor Augen geworden ist. Geblutet hab ich danach auch noch wie ein Schwein (schöne Sauerei). Aber mit einigen Mullbinden etc konnte man das ganze nun "abdrücken". Hoffe der morgige Tag wird erfolgreicher als der heutige...
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon bladerunner am Sa 31. Jul 2010, 16:51

Ich mal wieder..
OP ist jetzt 5 Tage her - ists normal dass noch gelbliche ziemlich stinkende Flüssigkeit aus dem Schnitt kommt? Eine Art kleiner Knubbel scheint auch noch vorhanden zu sein, hoffe mal dass das eine Schwellung von der OP bzw dem schmerzhaften Entfernen des Streifens ist. Traue mich aber auch nicht genauer zu fühlen, will die schlechte Nachricht nicht schon im Vorfeld wissen...
Habe bis heute jeden Tag mit Kompressen einen "Verband" gemacht, damit ich mir die Hosen nicht versaue. Versuche nun eine Slipeinlage, vielleicht muss an die Wunde einfach mal ein wenig Luft kommen
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon Fistel? am Sa 31. Jul 2010, 18:17

Hm ich hab selbst am 2. Tag nach der OP keine gelbliche Flüssigkeit im Verband, ich bau mir auch immer mit Mullbinden & Co einen Provisorischen Verband, Slipeinlagen oder Binden kann ich vergessen, dazu blutet es zuviel, wobei viel jetzt "relativ" ist, es ist auf jedenfall nicht so viel, dass ich mir Sorgen mache :D.

Vielleicht gehst du einfach mal zu deinem Hausarzt damit? Ich meine es ist ja jetzt nur noch ne offene Wunde, da brauchts ja den Chirurgen nicht für... Nicht das es sich entzündet oder sowas.
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Re: Das Fisteltagebuch - "Pit-Picking"

Beitragvon bladerunner am Sa 31. Jul 2010, 22:34

Blut hatte ich dafür nach dem 2. Tag gar nicht mehr.. mh. Muss ich Montag mal beim Hausarzt anfragen.. weh tun tuts auf jedenfall nicht mehr wirklich. Ist ja auch was ;)
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